Was sind Medenspiele?
Medenspiele sind die Mannschaftswettbewerbe im Tennis: Vereinsmannschaften treten in Ligen gegeneinander an. Je nach Landesverband heißt das Ganze Medenspiele, Punktspiele oder Verbandsrunde — gemeint ist immer der Liga-Spielbetrieb der Mannschaften.
Der Name geht auf den Tennisfunktionär Carl Meden zurück, der das Ligasystem mitprägte — daher „Medenspiele".
Sommer- vs. Winterrunde
Es gibt zwei Saisons:
- Sommerrunde: die Hauptsaison, in der Regel von Frühjahr bis Frühsommer, draußen auf Sand oder anderen Außenbelägen.
- Winterrunde: in der Halle, über die Wintermonate. Oft mit kleineren Mannschaften.
Die genauen Zeiträume und Modalitäten legt der jeweilige Landesverband fest.
Ablauf eines Spieltags
- Aufstellung & Begrüßung: Beide Mannschaften tauschen die Aufstellung aus.
- Einzel: Zuerst werden die Einzel gespielt — in der Reihenfolge der Meldeliste (Position 1 gegen Position 1 usw.).
- Doppel: Nach den Einzeln folgen die Doppel.
- Ergebnis & Spielbericht: Die Einzel- und Doppelergebnisse ergeben den Mannschaftspunkt; der Spielbericht wird gemeldet.
Aufstellung & Reihenfolge
Das Herzstück jedes Spieltags ist die Aufstellung. Sie folgt der Spielstärke: Wer auf der Meldeliste höher steht (bessere LK), spielt das höhere Einzel. Wie das genau funktioniert und welche Fehler du vermeidest, steht im Detail unter Tennis-Aufstellung erstellen.
Wer organisiert das alles?
Auf Mannschaftsseite koordiniert die Mannschaftsführerin oder der Mannschaftsführer Verfügbarkeit, Aufstellung und Spielbericht — eine Saison lang, Spieltag für Spieltag. Die Mannschaftsführer-Checkliste zeigt, was dazugehört.
Fazit
Medenspiele sind das Rückgrat des Vereinstennis: Liga-Spielbetrieb in Sommer- und Winterrunde, mit klarer Reihenfolge nach Spielstärke. Wer Spielplan, Verfügbarkeit und Aufstellung an einem Ort hat, kommt entspannt durch die Saison. So organisiert die drallix-App deine Medenspiel-Saison.