Mannschaftsführer — der unsichtbare Vollzeitjob
Mannschaftsführerin oder Mannschaftsführer zu sein ist im Verein oft ein Ehrenamt mit erstaunlich viel Kleinarbeit: Termine koordinieren, Verfügbarkeiten einsammeln, aufstellen, an Spielberichte denken — und nebenbei selbst noch spielen. Diese Checkliste sortiert die Aufgaben nach Saison-Phase, damit nichts untergeht.
Vor der Saison
- Kader klären: Wer ist diese Saison dabei? Neuzugänge, Abgänge, Doppelpartner-Wünsche.
- Mannschaftsmeldeliste erstellen: Spieler nach LK-Stärke ordnen und fristgerecht melden.
- Spielplan sichten: Alle Spieltage, Heim/Auswärts und Anwurfszeiten im Blick haben.
- Platz & Bälle: Heimspiele organisieren (Plätze reservieren, Bälle, ggf. Bewirtung).
Pro Spieltag
- Verfügbarkeit abfragen: Rechtzeitig klären, wer kann — und nicht erst zwei Tage vorher. So geht die Verfügbarkeitsabfrage ohne Umfragen-Chaos.
- Aufstellen: Regelkonform nach LK-Reihenfolge. So erstellst du die Aufstellung richtig.
- Anfahrt & Treffpunkt: Bei Auswärtsspielen Fahrgemeinschaften und Treffpunkt klären.
- Spielbericht: Ergebnisse eintragen und fristgerecht melden.
Kommunikation ohne Chaos
Der größte Zeitfresser ist nicht das Aufstellen — es ist das Hinterhertelefonieren. Eine WhatsApp-Gruppe verschlimmert das oft, weil Umfragen untergehen und niemand zurückscrollt. Warum WhatsApp für Mannschaften scheitert und was besser funktioniert: ein fester Ort für Verfügbarkeit, Aufstellung und Spielplan, plus automatische Erinnerungen statt manuellem Anpingen.
Die Saison-Checkliste auf einen Blick
- ☐ Kader & Meldeliste stehen
- ☐ Spielplan geteilt
- ☐ Verfügbarkeit pro Spieltag rechtzeitig abgefragt
- ☐ Aufstellung nach LK erstellt
- ☐ Anfahrt/Treffpunkt kommuniziert
- ☐ Spielbericht gemeldet
- ☐ Training koordiniert
Was du dir sparen kannst
Verfügbarkeit, Aufstellung, Spielplan und Erinnerungen lassen sich automatisieren. In der drallix-App melden alle mit einem Tipp zu oder ab, die Aufstellung sortiert sich automatisch nach LK, und Push-Erinnerungen übernehmen das Nachhaken. Aus dem Vollzeitjob wird ein paar Minuten pro Spieltag.